Neben dem Bauchtanz ( Raks sharki ) gehören viele andere Varianten zum Orientalischen Tanz, so z.B. Ägyptischer Stocktanz, Balady, Zimbeltanz, Leuchtertanz und diverse Folkloretänze aus dem vorderen Orient.Tanzen mit einem oder mehreren Schleiern ist nicht ursprünglich orientalisch, sondern aus den USA nach Europa gekommen. Auch der Säbeltanz ist eine Phantasieform, die im Orient als ritueller Schwerttanz einen völlig anderen Ursprung hat. In der europäischen Version ist er ein spektakulärer, oft akrobatischer Showtanz.
Im Unterricht werden Grund- und Aufbautechniken des klassischen orientalischen Tanzes sowie Einblicke in andere Tanzrichtungen vermittelt.



Der Persische Tanz ist natürlich auch ein „orientalischer“ Tanz, hat aber einen völlig anderen Ausdruck. Typisch für den Persischen Tanz sind ausgeprägte Hand– und Oberkörperbewegungen, die teilweise symbolischen und erzählenden Charakter haben. Zu den persischen Tänzen gehören auch die Tänze aus Mittelasien, also Afghanistan, Azerbaijan, Dagestan, Usbekistan, Tadjikistan etc.
„ Bauchtanz ist erotisch – Persischer Tanz ist lyrisch !“ - dieses Zitat macht den Unterschied beider Tanzrichtungen deutlich. Beide Tanzformen vermitteln etwas Elementares und sprechen verschiedene Körperenergien und Emotionen an.
Im Unterricht fließen persische Tanz-Elemente, sowie Kreis- und Folkloretänze aus Zentralasien mit ein.

